Neurofeedback von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und -therapeut i.A.

Wann ist Neurofeedback sinnvoll?

Beispiele für die Anwendung von Neurofeedback:

  • Aufmerksamkeitsstörungen (ADS/ADHS)
  • Lernschwierigkeiten im Allgemeinen
  • Lernstörungen wie LRS, Dyslexie und Dyskalkulie
  • Schwierigkeiten beim Erlernen von Sprachen (z. B. Wortschatz, Grammatik)
  • Training zur Schulleistungssteigerung
  • Prüfungsangst
  • Konzentrationstraining
  • Spitzenleistungstraining, z. B. in der Schule, im Sport, im Beruf und in der Musik
  • Training zur Stressbewältigung und - reduktion
  • Training zur Entspannung
  • Burnout, Stress

Kosten

Angebot: 39 € pro Sitzung


Sprechen Sie uns an!

Sie haben noch Fragen? Wenden Sie sich an uns. In einem persönlichen Gespräch beraten wir Sie gerne.

In unserem Terminkalender können Sie einen Termin für ein erstes Kennenlernen (kostenlos) vereinbaren, um alles zu besprechen.

E-Mail: kontakt@learnmore-herbolzheim.de


Neurofeedback ist bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einsetzbar. Zu Beginn besprechen wir in einem kostenlosen Erstgespräch die Ziele.

Wir verfügen über ein abgeschlossenes Studium und sind aufgrund unseres Doppelstudiums sehr qualifiziert. Da uns Neurofeedback fasziniert, absolvieren wir zurzeit (nach der Teilnahme an zahlreichen Fortbildungen zum Neurofeedbacktherapeuten) ein zusätzliches Diplomstudium, um Ihnen bei allen Fragen in diesem Bereich mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Wir verfügen über sehr viel Erfahrung sowie über zwei hochwertige Geräte, um an Ihren individuellen Wünschen arbeiten zu können.



Allgemeine Informationen zu Neurofeedback:

Neurofeedback ist ein modernes, wissenschaftlich fundiertes Verfahren. Es handelt sich um eine computergestützte Trainingsmethode, bei der ausgewählte Parameter der eigenen Gehirnaktivität, über die man für gewöhnlich keine Wahrnehmung hat, wahrnehmbar gemacht werden. Dafür bekommt das Gehirn über einen Monitor und über Lautsprecher eine Rückmeldung darüber, was es gerade tut. Dadurch lernt man, die eigene Gehirnaktivität besser zu regulieren.

Viele Krankheiten, Störungen oder ungewollte Verhaltensmuster sind auf eine Fehlregulierung der Gehirnaktivität zurückzuführen. Mit Neurofeedback kann man lernen, diese Fehlregulationen besser auszugleichen und somit mehr Funktionsfähigkeit finden. Verändert man die Hirnaktivität in eine gewünschte Richtung, erhält man positives Feedback. Das Verhalten wird verstärkt. So lässt man als Belohnung beispielsweise ein Schiff fahren, löst ein Puzzle oder startet einen Film. Dies passiert immer dann, wenn die Konzentration besser wird. Nach und nach lernt man, seine Hirnaktivität bewusst zu beeinflussen. Eine Nachhaltigkeit der gewünschten Veränderung wird zunächst durch regelmäßiges Neurofeedback erreicht. Nach und nach werden die Abstände zwischen den Sitzungen immer größer.

Eine Veröffentlichung von Leslie Sherlin und Kollegen aus dem Jahr 2010 betrachtet mehrere Studien, die Neurofeedback mit der Gabe von Methylphenidat vergleichen, einem Wirkstoff, der sich in verschiedenen ADHS-Medikamenten befindet. Die Autoren schlussfolgern aus den Daten, dass Neurofeedback das Verhalten und die kognitiven Leistungen der Betroffenen ähnlich stark verbessert wie die medikamentöse Therapie. Studien belegen, dass die positiven Effekte, wie beispielsweise erfolgreiche Selbstkontrolle, Verhaltensänderung und erhöhte Aufmerksamkeit, über den Zeitraum des Neurofeedbacks stabil bleiben und sich nach dem Ende des Neurofeedbacks sogar noch verbessern. Das ist ein deutlicher Vorteil gegenüber der Medikamentengabe, deren positive Effekte mit dem Absetzen des Medikaments meist komplett enden.

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